Rassebeschreibung und Zuchtziel der Rasse Highland Cattle

Farbe:
• vorherrschende Farben sind Rot, Gelb und Schwarz
• seltener kommen vor: Gestromt (brindle), Graubraun (dun)

   und Weiß
• weiße Flecken am Unterbauch kommen vor, weiße Flanken

   (partycolour) sind möglich


Körperbau:
• Eindrucksvoller Kopf, passend ausdrucksvoll und harmonisch

   zu den Proportionen des Körperbaus des Tieres
• klein- bis mittelrahmig innerhalb der Rinderpopulation
• langes, leicht gewelltes Oberhaar mit üppigem Unterhaar
• beim Bullen kurzer, einem gleichschenkligem Dreieck

   ähnlichem Kopf mit breitem Flotzmaul
• Haarschopf zwischen den Augen lang, breit und buschig,

   die Augen teils bedeckend
• buschig behaarte, große Ohren mit langem Behang
• symmetrische Hornform
• tief gestellter Rumpf, gerader, gut bemuskelter langer

   Rücken, kräftiges Fundament
• eine gesunde Klauenspreizung ist erwünscht

 

Produktionseigenschaften:
• Robustheit, Vitalität, ganzjährige Freilandhaltung
• spätreif (Erstbelegung ab 30 Monate)
• Langlebigkeit
• Leichtkalbigkeit
• ruhig und umgänglich; aber auch wehrhaft bei guten Mutter-

   eigenschaften


Eckdaten für ausgewachsene Bullen und Kühe:

                                Bullen        Kühe
Kreuzbeinhöhe, cm    um 138       um 128
Gewicht, kg               um 780       um 570


Highland Cattle gibt es klein, mittel und großrahmig.


EINSATZGEBIET
Die Zielrichtung ist der Einsatz des schottischen Hochlandrindes in der ganzjährigen Freilandhaltung.
Ihren besonderen Einsatz findet die Rasse in der extensiven Weidebewirtschaftung, als Landschaftspfleger und im Naturschutz.


ZUCHTZIEL
Bei der züchterischen Bearbeitung steht eindeutig im Vordergrund, das schottische Hochlandrind in seiner Robustheit, Ursprünglichkeit, Vitalität und in seinem Charakter zu erhalten.

 

Langlebigkeit, regelmäßige Kalbungen und lebend geborene Kälber, die ohne Hilfe zur Welt kommen sind wichtige Zuchtkriterien.

Die in der Rassebeschreibung genannten Farbgebungen und Körpermerkmale sind bei der Exterieurbewertung entsprechend zu berücksichtigen.
Haben Tiere über den Unterbauch hinaus an anderen Körperpartien weiße Flecken (partycolour), müssen lückenlos fünf Generationen reinrassige Abstammung dem Herdbuch führenden Zuchtverband als Nachweis vorgelegt werden.

Sonst erfolgt die Bewertung im Typ mit max. Note 4.
Genetisch bedingte Deformationen der knorpeligen Ohrmuschel sind unerwünscht.
Werden bei der Körung oder Kuheinstufung die Ohren der Tiere nicht untersucht, so erfolgt folgender Vermerk in den Bewertungsunterlagen:

Ein Abtasten auf crop ears wurde nicht vorgenommen. Werden crop ears sichtbar oder fühlbar festgestellt, dürfen die Tiere im Typ max. mit der Note 4 bewertet werden. Genetische Hornlosigkeit wird mit max. Typnote 4 bewertet.
Gefordert wird ein am Bauch fest ansitzendes Euter mit nicht zu langen und nicht zu dicken Strichen, das vom Kalb leicht zu erreichen und zu besaugen ist. Mängel werden bei der Exterieurbewertung mit max. Typnote 4 bewertet.

 

 

Bundesverband Deutscher Fleischrinderzüchter und -halter e.V

Verabschiedet durch den Ausschuss Zucht Zuchtleiter 27. November 2012

 

Da nicht jeder weiss was man unter Crop Ear versteht, im Internet auch nicht sehr viel beschrieben steht unter dem Begriff Crop Ear, hier ein Bild mit Beschreibung.

 

Man spricht von leichtem Crop Ear, wenn sich im Ohr eine leichte Kerbe (daumenstark) ausbildet.

 

Dieses Crop Ear tritt auf bei 50% Crop Ear Elternteil und 50 % frei von Crop Ear Elternteil.

 

 

 

 

 

Man spricht von starkem Crop Ear, wenn die gleichmäßig, große runde Ohrmuschel nur zur Hälfte ausgeprägt ist.

Dieses Crop Ear tritt auf bei 100 % Crop Ear Elternteilen.

 

           DE-ÖKO 006

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Herdbuchzucht von schottischen Hochlandrindern

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