Eigene Erfahrungen mit der Tiergesundheit der Highlander

Haarlinge:

Was sind Haarlinge? Läuseähnliche Tierchen, die sich auf der Hautoberfläche ansiedeln. Ihre Eier an den Haaren der Tiere ablegen. Sie ernähren sich von den Hautschuppen der Tiere.

 

Wie stellt man fest, ob ein Tier Haarlinge hat?

 

Meistens kratzt sich das Tier vermehrt. Dann genau untersuchen. In der Regel erkennt man die Tierchen schnell.

Sie sehen mit blosem Auge aus wie mm-große braune längliche Stifte. Die Eier sind meist weißlich.

 

Behandlung: Cydectin pour on.

                   Cydectin pour on wird auf der Rückenlinie der

                   Tiere aufgetragen.

 

 

 

 

Räudemilben:

Wie der Name schon sagt, es sind Milben, die in und auf der Haut leben und einen starken Juckreiz bei den Tieren auslösen.

Meist kratzen sich die Tiere bis sie wund sind. Es kommt zu Haarausfall.

Der Juckreiz kann so schlimm sein, dass die Tiere nicht mehr fressen und sich nur noch mit Kratzen beschäftigen.

 

Behandlung: Cydectin pour on.

                   Cydectin pour on wird wie bei den Haarlingen

                   angewendet.

Warzen:

Warzen kommen sehr häufig bei 1-2jährigen Tieren vor.

Also wenn man es mit dem Menschen vergleicht, meist im Schulalter und in der Pubertät.

 

Warzen sind eine Virus-Erkrankung. Diesen Virus können die Tiere übertragen, müssen aber nicht.

 

Manche haben nie eine, andere können viele bekommen.

 

wir selbst hatten immer wieder bei den jungen Tieren Warzen, die nach einer gewissen Zeit wieder verschwunden sind.

Man sagt, wenn ein Tier einmal Warzen hatte, kommen keine mehr oder sie sind immun.

 

Jedoch hatten wir auch schon eine Färse, die hatte richtig große Warzen.

 

Behandlung: Thuja globoli, oder Schöllkraut-Tinktur

                   Oder operative Entfernung

 

                   Man sagt, wenn die Warze abfällt, dem Tier ins

                   Maul stecken, das wirkt.

 

Maden bei Kälbern:

 

Ein Bekannter erzählte uns von einem Kälbchen, das voll mit Maden war. Es mußte operiert werden, so schlimm war es. Der Darm des Tieres war komplett befallen.

Damals dachte ich mir, so was kann mir nicht passieren, schließlich schauen wir jeden Tag nach unseren Tieren, wir kontrollieren immer alle Tiere.

 

Bis wir dieses Jahr selbst betroffen waren. Eines unserer Kälber

hatte Maden.

 

Heute weiß ich, sag niemals nie!!!

 

Eins unserer Kälber hatte eine leuchtend rosa Scheide. Das ist nicht normal. Ich dachte mir im ersten Moment nichts dabei.

Dann kontrollierte ich die kleine, es war eine leichte Verdickung zu spüren. Anfangs dachte ich, eine Schnacke hatte sie gestochen und es war angeschwollen wie bei uns ein Mückenstich.

Die Kleine fing an mit dem Schwanz zu wedeln wie ein Hund.

Am folgenden Tag wurde es schlimmer, die kleine hörte gar nicht mehr auf und ich rief dem Tierarzt an. Der wollte am Folgetag kommen. Gleich morgens sperrten wir die Kleine in den Kälberschlupf und ich wollte sie kontrollieren.

 

Mir schauerte, als ich ihr zwischen die Hinterbeine griff. Meine Hand war voller Maden.

 

Gott sei Dank hatten wir es rechtzeitig gemerkt und haben die Kleine komplett gebadet, alles abgewaschen, jede einzelne Made entfernt. Zwei kamen noch aus dem After gekrochen.

 

Auch hier wirkt Cydectin pour on. Bitte nicht Cydectin spritzen.

Pour on wirkt in diesem Fall besser.

 

Wir haben dann die bereits angegriffenen Stellen mit Aluminium-Spray eingesprüht. Das wirkt wie ein Flüssigpflaster.

 

Die Kleine hat alles gut überstanden und ist heute quitsch fidel.

 

           DE-ÖKO 006

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